Erfolgreiche Virtualisierung mit Hyper-V
BearingPoint, eine unabhängige Management- und Technologieberatung, hat, unterstützt durch ihrer eigene Tochtergesellschaft INFONOVA und der mii GmbH, Microsofts Virtualisierungslösung Hyper-V eingeführt. Und damit eindrucksvoll vorgezeigt, wie man Komfort gewinnt und zugleich Kosten senkt.
der BearingPoint Inc. und der damit erfolgten Herauslösung aus dem weltweiten Konzern, galt es, die neue Gesellschaft mit rund 3.250 MitarbeiterInnen auch IT-technisch auf eigene Beine zu stellen. INFONOVA, ein auf Technologie-Services spezialisiertes Tochterunternehmen von BearingPoint, wurde mit den Hauptaufgaben dieses Projektes betraut. Mit der mii GmbH wurde ein erfahrener Systempartner, der mit seinem Detailwissen profund beraten und die Möglichkeiten mit der Microsoft Virtualisierungssoftware aufzeigen konnte, an Bord geholt.
Arne Broer, CIO von BearingPoint, formulierte kurz und bündig, was er suchte: „Den besten und effizientesten Weg, um die für uns notwendige Lösung für 24 internationale Niederlassungen von Dublin bis Moskau zu implementieren.“ Im Detail hieß dass, es war notwendig ein bisher in den USA verwaltetes und kontrolliertes System zu migrieren und zu adaptieren und dabei den kurzfristigen Ressourceneinsatz bzw. die langfristige Investitionssicherheit zu berücksichtigen. Wolfgang Bures, bei mii zuständig für ganz große Herausforderungen, war schnell im Bild: „Die Microsoft Active Directory Infrastruktur und ein zugehöriges Softwareverteilungssystem musste her, um für die 3.250 PCs der MitarbeiterInnen Systemsicherheit (Anti Virus, Sicherheitsupdates etc.) und Verwaltbarkeit sicherzustellen, sowie Skalierbarkeit herzustellen.“ In einem Workshop wurden alle technisch möglichen Varianten intensiv ausgelotet. „Am Ende“, berichtet Thomas Strieder, Projektverantwortlicher bei BearingPoint, „war das Team zur Überzeugung gekommen, dass sich Hyper-V gegenüber anderen Lösungen am besten in die vorhandene Microsoft-Landschaft integrieren lässt.“
Die von Wolfgang Bures erarbeitete Testinstallation zeigte bereits eindrucksvoll die Nutzenaspekte von Hyper-V auf. Mittels Hyper-V werden die Kernsysteme der IT-Infrastruktur von BearingPoint virtualisiert. ‚Alle Systeme – vom Active Directory (ADS) über SCCM (System Center Configuration Manager) bis zur PKI (Public Key Infrastructure) - laufen in virtueller Umgebung. Der große Vorteil liegt in der Flexibilität und leichten Wartbarkeit der virtualisierten Server. Um die gewohnte grafische Oberfläche bieten zu können, entschied man sich für den Microsoft System Center Virtual Machine Manager (SCVMM). Die großartige Zusammenarbeit des Projektteams ermöglichte eine äußerst professionelle und effiziente Durchführung des Projekts. „Ich habe eine inspirierende Stimmung erlebt wie noch in keinem Projekt“, berichtet Bures. „Hier sind alle auf wirklich beeindruckende Weise zusammengestanden!“ Ihren Höhepunkt erlebte diese Zusammenarbeit, als das Rollout für alle Sites samt Versendung der Server innerhalb nur einer Woche abgewickelt werden konnte.
Von den vielfältigen Vorzügen der Lösung ist Bernhard Pöschl, IT-Leiter der INFONOVA GmbH angetan: „Hyper-V deckt den geforderten Funktionsumfang bestens ab, ist variabel, einfach managebar.“ Es bewährt sich als schlanke, performante und kostengünstig verwaltbare Virtualisierungsplattform, die unabhängig von der Hardware einsetzbar ist und zudem über Cluster- und Failover-Funktionalitäten verfügt. Hyper-V passt sich nahtlos an die IT-Infrastruktur an, da sich vorhandene Tools und Prozesse für Patching, Provisionierung, Verwaltung und Support weiterverwenden lassen.“
|
Der Kunde
BearingPoint GmbH
Datum
08.07.2010
Technische Details
Hyper-V Server 2008 R2
Kontakt
Julia Brückler
|