Starkes Fundament! Oberndorfer baut auf Virtualisierung und bringt Dynamik in die eigene IT-Landschaft.
Ein starkes Fundament für die Zukunft! Österreichs führendes Fertigteilbau-Unternehmen, die Franz Oberndorfer GmbH & Ko KG, hat seine IT-Landschaft mit Dynamik versehen. Dank einer Virtualisierung sowie der Microsoft Lösungen Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition und Hyper-V brachte Oberndorfer seine IT auf den neuesten Stand. Die Konsequenz? Geringere laufende und Hardware-Kosten, eine einheitliche vertraute Umgebung, optimal ausgelastete Server bzw. eingesetzte Ressourcen sowie eine gesteigerte Ausfallssicherheit. Gleichzeitig schuf Oberndorfer damit eine ideale Basis für zukünftige Neuprojekte.
Beinahe 100 Jahre Erfahrung, technisches Know-how und laufende Innovationen haben Oberndorfer zum führenden Fertigteilbau-Unternehmen Österreichs gemacht. Dabei versteht sich Oberndorfer nicht nur als Produzent, sondern auch als Anbieter für Gesamtlösungen. Das Unternehmen liefert der Bauwirtschaft ein komplettes Bausystem mit bewährten und zukunftsweisenden Decken- und Wandsystemen sowie hochwertigen konstruktiven Fertigteilen. Ein hoher Grad an Flexibilität und ausgezeichnete Qualität kennzeichnen die Oberösterreicher als kompetenten, leistungsfähigen Partner in der Baubranche. Neben der Zentrale Gunskirchen ist Oberndorfer heute mit weiteren sieben Produktionsstätten österreichweit präsent.
AUSGANGSSITUATION: Großer „Maschinenpark“ und hohe Kosten
„Wir haben uns im Vorfeld erhofft, mit Hilfe einer Virtualisierung unserer IT eine bessere Recovery-Time, also eine raschere Wiederherstellung nach einem Ausfall, zu erreichen. Natürlich wollten wir aber auch an unseren unterschiedlichen Standorten Hardware und Lizenzkosten sparen, da wir zu diesem Zeitpunkt sehr viele kleine Maschinen, die einfach in Summe relativ hohe Ausgaben verursachen, in Betrieb hatten“, erzählt Andreas Winkelbauer, Leitung EDV bei Oberndorfer. Eine weitere Anforderung an die Virtualisierung hatte praktische Gründe und ergab sich aus der bereits vorhandenen Windows-Oberfläche in der IT-Landschaft: „Ein zweites großes Ziel für unsere Unternehmen war es, eine gewisse Standardisierung der IT zu erlangen und die damit verbundenen positiven Effekte abzuholen. Wir wollten daher auf der vertrauten Windows-Oberfläche weiterarbeiten, um keine großen Schulungsaufwände auszulösen“, so Winkelbauer weiter.
Natürlich ging es aber auch darum, die im Unternehmen vorhandenen Ressourcen effizienter und effektiver einzusetzen. „Für Oberndorfer war es neben einer verbesserten Verfügbarkeit und der Reduktion von Kosten auch essenziell, für eine ausbalancierte Auslastung der vorhandenen Server zu sorgen und eine ideale Basis für zukünftige Projekte zu schaffen“, erzählt Ing. Stefan Libiseller, Senior Systems Engineer, Senior Consultant | Infrastructure beim Microsoft Partner mii - marcus izmir informationsmanagement GmbH.
LÖSUNG: Der Einsatz von Hyper-V in einer vertrauten Umgebung
Ursprünglich wollte Oberndorfer das Projekt der Virtualisierung, mit dessen Möglichkeiten die IT-Abteilung des Unternehmens bereits im Vorfeld vertraut war, mit VMware realisieren. Vor dem Hintergrund der kostengünstigen Integration sowie der neuen und verbesserten Features der Virtualisierungslösung Hyper-V in Windows Server 2008 R2, entschied sich Oberndorfer jedoch für eine Lösung von Microsoft. Und damit auch konkret für Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition – ein auf Windows Server 2008 aufbauendes Betriebssystem, mit dem alle virtuellen Serverbetriebssysteme lizenziert sind. Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition beinhaltet auch die Virtualisierungslösung Hyper-V, die umfassende Management-Prozesse und –tools bietet und sich dank der bekannten Windows-Oberfläche intuitiv bedienen lässt. Die einheitliche Verwaltung physischer und virtueller IT-Ressourcen wird so im gesamten Unternehmen klar vereinfacht.
„Zudem hat Oberndorfer mit dem System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 jetzt eine Plattform, die dem Unternehmen bei der Verwaltung seiner virtuellen Hosts unter die Arme greift. Innerhalb kürzester Zeit lassen sich damit aus Vorlagen – so genannten Templates – virtuelle Maschinen generieren“, so Libiseller. „Der System Center Virtual Machine Manager ist bei uns in der Zentrale im Einsatz, ist einfach zu bedienen und bietet neben der Verwaltung einen guten Überblick über die Server-Landschaft“, ergänzt Winkelbauer.
NUTZEN: Schlanke Hardwarestruktur und Dynamik im Rechenzentrum
„Die größten Vorteile liegen in der wirklich raschen Verfügbarkeit der virtuellen Maschinen, der neuen Standardisierung mit ihrer durchgängigen und einheitlichen Recovery sowie der Kostenreduktion“, bringt es Winkelbauer auf den Punkt. Er sieht die ganz großen Ersparnisse im Falle von Oberndorfer jedoch weniger im Bereich Energie („Wir bewegen uns hier im Promillebereich.“), sondern vor allem in jenem der Hardware. Dazu Libiseller: „Die Virtualisierung wird bei Oberndorfer deutlich geringere Hardware-Investitionen nach sich ziehen, da sie fortan nicht mehr auf kostenintensive physische Server zurückgreifen müssen. Es werden sich aber auch Ersparnisse in Sachen Stromversorgung und Klimatisierung ergeben.“
„Ein echter Vorteil ist natürlich auch die Tatsache, dass unsere Administratoren keine zeitintensiven Schulungsprogramme durchlaufen mussten, da sie aufgrund der Microsoft-Umgebung auf ihr bestehendes Know-how zugreifen konnten“, so Winkelbauer weiter. Dank Hyper-V hat Oberndorfer jetzt ein dynamisches Rechenzentrum, das einen Betrieb rund um die Uhr gewährleistet, aber gleichzeitig auch die Möglichkeiten für Servicearbeiten während des laufenden Betriebs schafft.
Seit 2. Februar 2010 laufen in der Oberndorfer-Zentrale drei große Maschinen virtualisiert. „Sie sind zurzeit unsere Spielwiese. Im Moment denken wir bereits darüber nach Citrix zu virtualisieren – ebenfalls mit Hyper-V“, so Winkelbauer. Die durch die Virtualisierung entstandenen Kosteneinsparungen beim Personal beziffert Winkelbauer mit rund fünf Prozent. „Es ist nicht so, dass unser IT-Personal jetzt nichts mehr zu tun hat, aber es können nun definitiv in dieser Zeit anspruchsvollere Tätigkeiten in Angriff genommen werden“, so Winkelbauer. Den Return-on-Investment will Oberndorfer spätestens Ende des Jahres erreicht haben.
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Der Kunde
Franz Oberndorfer GmbH & Co. KG
Datum
08.07.2010
Technische Details
Windows Server Datacenter 2008 R2 125 Hyper-V Server 2008 R2 126 System Center Virtual Machine Manager 2008 R2
Kontakt
Julia Brückler
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